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Offline Jo

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Warum ich Windows nicht mag
« am: 04. Juni 2020, 23:24:02 »
Vorab: LINUX ist nicht Windows, war es nie und wird es auch nie sein!
Windows Benutzer kennen bestimmt deren Vorzüge, hier 10 Punkte was gewaltig an Windows stinkt.

Das hat nichts mit der unsinnigen Bill Gates Verschwörungstheorien zu tun. Solche Typen kann man auch mit Beweisen nichts widerlegen.

Ich arbeite in der Firma seit NT 3.5 bis zur heutigen 10er Version mit Windows. Dabei gab es auch Anwendungen die nur auf IBM OS/2 (z.B. Allen-Bradley) oder Unix Systeme (z.B. XELEC) liefen. Zu den damaligen Zeiten liefen diese Programme stabiler als auf Windows oder es gab diese einfach nicht dafür. Dann wurden diese Programme für Windows exportiert und der Wahnsinn nahm seinen Lauf... bei Windows geht es nur noch um Daten sammeln und Macht. Mit dem Browserkrieg gegen Netscape fing es an und heute will MS besonders eure Daten die "verschlüsselt auf USA-Server" liegen. Klar "america first", wohl eher "america's selfish individualism".
Mit Windows 10 orientiert sich Microsoft an Googles Geschäftsmodell und sammelt fleißig Daten über seine Nutzer (Quelle).

Negative Beispiele die es so bei LINUX nicht gibt:
  • Windows hat kein Respekt vor Nutzer und seiner Daten, die Datensammelwut (Spionage) ist berühmt und oft werden Tools genannt die das eindämmen. Solchen Tools sollte man Vertrauen, aber wie soll das bei einem geschlossen System gehen? Auch können diese Tools das System unbrauchbar machen und bei jedem Windows Update muss das wieder geprüft werden. Wer das richtig angehen will sollte sich diese PDF Orientierungshilfe vom Arbeitskreis Informationssicherheit der deutschen Forschungseinrichtungen (AKIF) anschauen. Ein Riesenaufwand! Aber wer will schon Datenschutz?  >:D
  • Updates sind wichtig. Aber warum sind dafür oft Neustarts notwendig und nervt beim Runter- und Hochfahren des PC's mit Meldungen wie "bitte warten, nicht ausschalten"? Habt ihr mal ein Meeting gehabt und musstet wegen einem Update beim Starten des Notebooks warten?
  • Malware - es muss ein Antivir-Programm installiert sein welches euer System langsamer macht und Sicherheit suggeriert.
  • Das ganze DRM (Digital Rights Management) nervt, macht alles aufwendiger und kann unnötige Probleme verursachen. Entwickler müssen viel Zeit in DRM verpulvern anstatt diese Zeit für gute Programme zu nutzen.
  • Wer viele Programme installiert und deinstalliert macht sein System mit der Zeit immer langsamer und es bleibt viel Datenmüll auf der Festplatte. Dann werden Tools wie BleachBit oder CCleaner genutzt die mehr Schaden anrichten können als gewünscht.
  • Beispiel Adobe Reader - das ist ein Riesen-Programm geworden - wenn ich das löschen will, prüft Windows erst den Speicherplatz und ein Neustart ist nötig - hallo, geht's noch?!
  • Installieren und Deinstallieren von Programmen geht nur einzeln und nervt jedes mal mit einer Admin Passwortabfrage. Hat MS wohl Linux abgeschaut? Nur Linux kann das besser und nervt nicht :cool:
  • Windows Updates sind der Hammer, so was gibt es weder bei Linux noch Apple! Der PC ist auf einmal extrem langsam weil im Hintergrund Updates geladen/installiert werden und ich dann zum Neustart während meiner Arbeit gezwungen werde.
  • Rotierende Festplatten sollten unter Windows defragmentiert werden.
  • Eigene Dokumente auf einer anderen Partition legen ist nur umständlich möglich und Einstellungen/Settings sogar unmöglich (wichtig für einfache Backups).
Mehrmalige Neustarts gibt es nur bei Windows!

Linux ist cool, aber auch hier kann es natürlich Probleme geben die Dank Community lösbar sind. Inzwischen halte ich die Vielfalt von Linux großartig, da für jeden was dabei ist. Jedoch macht es Anfänger oder Umsteiger leider nicht einfacher und wer nach dem besten Linux System fragt bekommt wahrscheinlich hundert verschiedene Antworten. Meine ist ganz einfach:
  • Linux Mint mit dem Desktop Cinnamon (basierend auf Debian/Ubuntu) wenn Anfänger/Umsteiger/Firmen
  • sonst Linux Manjaro mit dem Desktop XFCE oder KDE (basiert auf Linux Arch)

Hinweis: Linux ist sicherer als Windows weil Open-Source und deren Programme kommen nur aus sicheren Quellen - wenn ihr das nicht manuell umgeht. Ein Neustart ist nur bei einem Kernel Update notwendig und muss nicht am selben Tag sein. Malware, defragmentieren, System aufräumen, Digitale Rechte-Minderung (DRM) ..., was ist das?

:-[


PS: Apple basiert auf einem Unix System wie Linux und hat den Vorteil das Hardware mit Software zusammen für viel Geld vertrieben wird und daher sehr gut rennt. Leider ist das Apple System (iOS) ein geschlossenes System und kein Open-Source System wie Linux. Nur Open-Source Software aus sicheren Quellen bieten fast 100% Sicherheit.
« Letzte Änderung: 05. September 2020, 19:26:24 von Jo »